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Aktuelles

Fünf Minuten mit George Mamatelashvili, graduierter HV-Engineer .

Mitarbeitende 05 Mar 2021

Wir sind in der National Careers Week, daher haben wir mit einem der IngenieurInnen unseres Graduate Scheme, George Mamatelashvili, über seinen Weg in den Bereich High Voltage Design und seine bisherigen Erfahrungen gesprochen.

Highlights .

  • Simulierter Kabelaufbau mit der neuesten 3D-Software
  • Zusammenarbeit in einem Team bahnbrechender HV-DesignerInnen
  • Volle Unterstützung von VorgesetztInnen mit gesundem Mass an Verantwortung

Welches sind Deine Aufgaben?

Ich bin Design-Engineer des Graduate Scheme von BakerHicks und habe bereits an verschiedenen Themen gearbeitet. Zurzeit befasse ich mich mit der Gestaltung von Hochspannungskabelsystemen. Das ist ein Fass ohne Boden im Ingenieurwesen, bei dem man die Dinge immer weiter ausarbeiten kann. Ich liebe das! Aktuell arbeite ich an der Entwicklung einer ganz neuen Form des Kabelaufbaus, den man Schritt für Schritt in einer 3D-Software simulieren kann. Das ist etwas ganz Neues und wirklich spannend! Es macht einfach riesigen Spass, sich bei der Arbeit mit so etwas zu beschäftigen und auch das Interesse der Kollegen zu spüren. Einer der grossen Vorteile der Rolle als JungingenieurIn bei BakerHicks ist, dass man die Freiheit und die Zeit hat, sich neben der Projektarbeit auch dem Lernen zu widmen. Das ist eine einmalige und wirklich tolle Gelegenheit.

Wie sieht ein typischer Tag für Dich aus?

Das Einzige, was bei mir immer bleibt, ist die Spannung! Mir fällt ehrlich gesagt kein einziger Tag ein, den ich hier bisher verbracht habe, den ich als typisch bezeichnen könnte. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung, es gibt immer neue Probleme zu lösen. Im Moment beschäftige ich mich viel mit COMSOL, verschiedenen Kabelaufbausystemen und Berechnungen. Ich erstelle viele Berechnungen und Berichte, die mein Vorgesetzter anschliessend prüft. Ausserdem gibt es einiges an Verwaltungsaufgaben. Die Tätigkeiten sind sehr vielseitig.

Wie bist Du zum HV-Engineering gekommen?

Das ist wirklich eine lustige Geschichte. Solange ich mich erinnern kann, haben mich Elektrizität und Strom schon fasziniert. Es gibt Fotos von mir als Kind beim Bau von Elektrizitätswerken! Die Tatsache, dass die ganze Welt durch diese Energie verbunden ist und von ihr angetrieben wird, fasziniert mich ganz einfach. Als ich dann zur Uni ging, konnte es für mich nur die Fachrichtung HV-Engineering sein.

Ganz ehrlich, das war bisher einfach ein grossartiges Erlebnis. Nicht nur, dass ich an vorderster Front in den Bereichen Engineering und Design arbeiten kann, sondern auch, dass ich so viele Möglichkeiten zum Lernen und zur Weiterentwicklung und sogar zum Experimentieren habe, z. B. mit Aufgaben wie der, an der ich derzeit arbeite.
George Mamatelashvili Graduate HV Engineer, BakerHicks

Und wie kam es dazu, dass Du Dich für das BakerHicks Graduate Scheme entschieden hast?

Einer meine Freunde von der Universität machte ein Praktikum bei Morgan Sindall, die ja zu derselben Gruppe gehören wie BakerHicks, und er hat mir davon erzählt. Ich habe mir das also im Internet angesehen, und die Möglichkeiten, die dort angeboten wurden, klangen wirklich spannend. Es war so viel mehr als die Basisaufgaben, die man als AbsolventIn erwarten kann, also habe ich mich beworben. Hier sind die führenden HV-DesignerInnen und VorreiterInnen in meinem Fachgebiet. Als man mir ein telefonisches Vorstellungsgespräch anbot, habe ich mich sehr gefreut. Und als ich dann zur nächsten Runde eingeladen wurde und schliesslich eine Stelle angeboten bekam, konnte ich es kaum glauben!

Mein Weg bis zum eigentlichen Arbeitsbeginn ist eine Geschichte darüber, dass sich das Warten manchmal lohnt. Ich komme aus Georgien und brauchte daher ein Tier 2 Visum, um arbeiten zu können. Durch die Pandemie und den Brexit ging dieser Vorgang weder schnell noch einfach. Aber das Team hier vor Ort war sehr hilfsbereit und hat mich den ganzen Prozess über unterstützt.

Wie gefällt Dir das Graduate Scheme bei BakerHicks? 

Ganz ehrlich, das war bisher einfach ein grossartiges Erlebnis. Nicht nur, dass ich an vorderster Front in den Bereichen Engineering und Design arbeiten kann, sondern auch, dass ich so viele Möglichkeiten zum Lernen und zur Weiterentwicklung und sogar zum Experimentieren habe, z. B. mit Aufgaben wie der, an der ich derzeit arbeite. Das Programm gibt uns alles, was wir brauchen, um allgemeine Fertigkeiten zu entwickeln, aber es umfasst auch immer wieder kleinere Lektionen zu konkreteren Punkten. Man wird die ganze Zeit über vom Vorgesetzten unterstützt, bekommt aber auch ein gesundes Mass an Verantwortung übertragen. Sie bemühen sich immer sehr, damit wir lernen und uns als IngenieurInnen weiterentwickeln, und wir werden dazu angeregt, sehr sorgfältig zu arbeiten, z. B. führen wir Berechnungen häufig per Hand durch, damit wir wirklich verstehen, wie das Ganze funktioniert. Man bekommt ausserdem auch alle Ressourcen und die Zeit, die man zum Lernen braucht, sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Arbeitszeit. Ich nehme an Webinaren teil und werde auch dabei unterstützt, meine IET-Qualifikation zu erreichen, um zum vollwertigen Mitglied zu werden. Alles in allem wird man hier wirklich ermutigt, seiner Leidenschaft nachzugehen. 

Kannst Du anderen, die in diese Branche eintreten möchten, einen Rat geben?

Macht es! Es gibt so vieles, was man machen kann, zahlreiche Gruppen und – noch wichtiger – Institutionen, die IngenieurInnen in allen Fachbereichen unterstützen. Für HV sind das CIGRE und IET, da sollte man sich anmelden. Die Mitgliedschaft ist oft sehr günstig, und man kann an Veranstaltungen teilnehmen, wo man viele Menschen kennenlernen kann und echte Einblicke in die Branche erhält. Man erreicht so ganz neue Ebenen.

Die praktische Erfahrung ist neben der Theorie, die man an der Uni lernt, sehr wichtig. Besonders stolz bin ich auf die Gründung der Engineering Society. Ich hatte das Gefühl, wir brauchen mehr praktische Erfahrung, darum habe ich ein paar Nachrichten auf Facebook verschickt und einige Flyer in Umlauf gebracht. So kam ein erstes Treffen zustande. Da steckte viel Unterstützung und Leidenschaft dahinter. Im ersten Jahr hatten wir glaube ich mehr als 20 Veranstaltungen. Wir organisierten Standortbesuche und luden GastrednerInnen ein. So machten wir praktische Erfahrungen neben der Theorie, und das fügte für mich alles zusammen.

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