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Interior of a train maintenance shed with steel columns and a dark train parked on the right track.

Acton Zugumbauabteilung.

Überblick

Komplexe neue Zugumbauanlage für die Londoner U-Bahn.

Kunden

Morgan Sindall Construction

TFL

Highlights

  • 160 Meter lange Anlage zur Umrüstung und Reparatur von Schienenfahrzeugen
  • Ermöglicht die Modernisierung der Central Line-Flotte
  • Digitales Fly-Through-Verfahren für die Planung des komplexen Gleislayouts

Die neue Zugumrüstungsanlage (Train Modification Unit, TMU) der Londoner U-Bahn in Acton ist Teil des Central Line Improvement Programme (CLIP), welches die Modernisierung des Fuhrparks der Central Line vorsieht, und stellt eine wichtige Voraussetzung dafür dar. 

BakerHicks lieferte Planungsleistungen inklusive Hoch- und Tiefbau, Architektur und Gleisbau für die Anlage, die bis zu fünf Züge gleichzeitig abfertigen kann, sowie für das zugehörige Unterkunftsgebäude mit Sozial- und Büroeinrichtungen für 100 Mitarbeitende. Der Entwurf beinhaltet ein Dachentwässerungssystem und andere Elemente wie beispielsweise Photovoltaik-Paneele, die das Projekt dabei unterstützen, die von der Londoner U-Bahn angestrebte CEEQUAL-Einstufung zu erreichen, bei der Nachhaltigkeit im Vordergrund steht. 

In Zusammenarbeit mit PBH Rail entwarf das BakerHicks-Team zudem die Gleisanlagen und die Infrastruktur für die Zufahrt zu der neuen, 160 Meter langen Anlage. Diese umfasste vier Abstellgleise und eine Fahrbahn sowie neue Gleise und Weichen für die Anbindung an das bestehende Netz der Londoner U-Bahn.

Die Bauarbeiten an der neuen Anlage, die sich in einer bestehenden Anlage befand, mussten ohne Beeinträchtigung des bestehenden Betriebs durchgeführt werden. Dies bedeutete auch, dass bei den Schalungsfundamenten angesichts der Nähe zu bestehenden Gebäuden besondere Vorsicht geboten war, um den Umfang der erforderlichen Aushubarbeiten zu minimieren und die mit den temporären Arbeiten verbundenen Risiken zu minimieren. Zudem musste das Projektteam die Herausforderungen der Covid-19-Pandemie meistern und sicherstellen, dass geeignete Massnahmen zum Schutz des Personals und entsprechende Protokolle vorhanden waren. 

Da die Streckenführung eine komplexe Einfahrt in das Depot in einer engen Kurve erfordert, bevor sie sich in die fünf einzelnen Fahrspuren auffächert, führte BakerHicks ein digitales "Fly-Through" durch, um mögliche Kollisionen und Engpässe im Voraus zu identifizieren. 

Aerial view of a large train depot with a modern maintenance building and rail tracks, surrounded by industrial and urban areas.

Project stats

  • 7.8 k

    m² fläche

  • 160 m

    langes Gebäude

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