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Sunset over rolling hills with multiple electricity pylons and power lines stretching across the landscape.

Dorset Visual Impact Provision.

Überblick

Erstes Konzept für den Ersatz bestehender Hochspannungsfreileitungen zur Aufwertung der Landschaft.

Kunden

National Grid

Morgan Sindall

Highlights

  • Anspruchsvolles Terrain erfordert innovative Ingenieurlösung
  • Minimale Auswirkungen auf die lokale Kommune, die archäologischen Schätze und die Ökologie der Region

Das VIP-Projekt (Visual Impact Provision) von OFGEM und National Grid, bei dem 22 Freileitungsmasten entfernt und 8,8 Kilometer 400-kV-Doppel-Freileitungen unterirdisch verlegt werden sollen, um das Landschaftsbild im AONB-Gebiet (Area of Outstanding Natural Beauty) von Dorset zu gestalten, ist abgeschlossen und damit das erste VIP-Projekt dieser Art, das nun in Betrieb geht.

Das Projekt wurde von dem multidisziplinären Planungs-, Ingenieur- und Projektabwicklungsunternehmen BakerHicks konzipiert und ist weltweit das erste seiner Art, bei dem die seit den 1960er Jahren bestehende Hochspannungsfreileitung ersetzt wurde, um die Landschaft aufzuwerten. 

BakerHicks unterstützte den Generalunternehmer und das Schwesterunternehmen Morgan Sindall Infrastructure sowie den Kabellieferanten Nexans bei der Detailplanung und beim Bau. Dazu gehörte die Bereitstellung eines umfassenden Leistungspakets für die Erschliessungsarbeiten, die Bau- und Konstruktionsplanung, die Planung der Freileitung und die elektrische Planung für Kabeleinführungen und Abdichtungen (CSEC) an beiden Enden der Installation. Zudem musste sichergestellt werden, dass die Planung den relevanten Übertragungsspezifikationen von National Grid entsprach, und es wurde eine sichere und effiziente Methode für den Abbau von 22 Masten entwickelt. 

Die Kabel wurden unterirdisch verlegt, da eine Verkleidung oder Tarnung der Masten keine ausreichende Wirkung hätte. Da die A35, eine viel befahrene Fernstrasse, gekreuzt werden musste, setzten die IngenieurInnen von BakerHicks ein innovatives Horizontalbohrverfahren (HDD) ein, um die Kabel unter der Strasse zu verlegen. Dadurch wurden keine Umleitungen oder provisorischen Strassensysteme benötigt und die Auswirkungen auf die lokale Gemeinde wurden auf ein Minimum reduziert, was während des gesamten Projekts ein wichtiges Anliegen war. Schon zu Beginn des Projekts im Jahr 2015 fanden öffentliche Informationsveranstaltungen statt, und BakerHicks arbeitete von Anfang an mit den Kommunen, Grundstückseigentümern und anderen Interessengruppen zusammen, um sicherzustellen, dass die vorgeschlagenen Lösungen für alle Beteiligten geeignet waren. Die Trassenführung des Kabelsystems wurde ausserdem sorgfältig entworfen, um die Auswirkungen auf die archäologischen Schätze und die Ökologie des Gebiets zu minimieren, zu der auch eine Reihe seltener und geschützter Pflanzenarten gehören. 

Construction site cutting through green fields with electricity pylons and power lines in the background.

Das Gelände des South Dorset Ridgeways mit seinen steilen Hängen und Felsen stellte eine besondere Herausforderung für die IngenieurInnen dar, nicht nur bei der Erdverlegung der Kabel selbst, sondern auch bei der Planung und dem Bau der erforderlichen Infrastruktur. Es wurden Spezialgeräte und temporäre Transportwege benötigt, wie man sie sonst nur von Alpenpässen kennt. Das C&S-Team von BakerHicks führte umfangreiche Bodenuntersuchungen durch und erforschte das Material der Strassenoberfläche, um sicherzustellen, dass die Fahrzeuge, die die 45 Tonnen schweren Kabeltrommeln transportieren sollten, die schwierige Landschaft sicher durchqueren konnten, einschliesslich Steigungen von bis zu 16 %. 

Die IngenieurInnen von BakerHicks arbeiteten dabei eng mit National Grid, dem Dorset AONB und anderen Interessengruppen zusammen, um sicherzustellen, dass die Lösung so sicher und nachhaltig wie möglich ist und die Kabelgräben nach ihrer Fertigstellung nicht sichtbar sind. Dazu wurde die Tiefe der Kabelgräben verringert, um die erforderlichen Erdarbeiten am Steilhang zu begrenzen. Anschliessend wurden die Gräben mit Beton ummantelt und mit biologisch abbaubaren Zugmatten und zusätzlichen Warnplatten abgedeckt. Es wurde ein hochmodernes 2.500 mm2 emailliertes Kupferkabel vom Typ Milliken gewählt, um die höchstmögliche Strommenge durch das Kabel zu leiten und den Energieverlust durch Wärmeentwicklung zu minimieren. Der Einsatz dieser hochmodernen Technologie in Verbindung mit innovativen Lösungen für die Verlegung in sehr schwierigem Gelände führte zu erheblichen Kosteneinsparungen für National Grid und OFGEM. 

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